![]() Henri Laaksonen und Tomas Berdych. |
Mit Henri Laaksonen (ATP 289) zauberte Captain Severin Lüthi einen kleinen Überraschungstrumpf aus dem Hut. Der 20-jährige Bieler kommt am Freitag zu seinem Davis Cup-Debüt für die Schweiz. An seinen Einsatz für seine zweite Heimat vor drei Jahren erinnert er sich gerne zurück. "Das war die beste Erfahrung meiner Tenniskarriere", sagt der finnisch-schweizerische Doppelbürger. Dass er nun gleich gegen Weltnummer 6 Tomas Berdych ran muss, kümmert ihn wenig. "Ich habe die ganze Woche gut trainiert. Berdych ist sicher Favorit, aber ich glaube an meine Chance", betont er.
Etwas überraschend nur fürs Doppel nominiert wurde der wesentlich erfahrenere Marco Chiudinelli (ATP 139). Der 31-jährige Basler lässt offen, ob er für drei Matches in drei Tagen bereit wäre. "Das weisst du im Vorfeld nie genau, aber einfach ist ein solches Programm nie." Er könnte aber eine frische Option für ein möglicherweise entscheidendes letztes Einzel sein. "Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie unsere Chancen am grössten sind", erklärt Severin Lüthi. "Ich denke, so haben wir fürs Doppel am Samstag etwas mehr Optionen."
Unbestritten ist natürlich Teamleader Stanislas Wawrinka (ATP 17). Vom 27-jährigen Lausanner brauchte s wohl zwei Punkte, um die Tschechen zu schlagen. Auch seine Aufgabe gegen den unberechenbaren Lukas Rosol (ATP 73) ist nicht zu unterschätzen. Dank seiner grösseren Routine und seinem spielerischen Können geht Wawrinka jedoch als Favorit in die Partie.
Freitag, 1. Februar 2013, 13.00 Uhr Stanislas Wawrinka - Lukas Rosol Henri Laaksonen - Tomas Berdych Wawrinka/Chiudinelli - Minar/Vesely
Sonntag, 3. Februar 2013, 12.30 Uhr Stanislas Wawrinka - Tomas Berdych
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