An der heute in London durchgeführten Auslosung war die als Nummer 15 in der Weltrangliste geführte Schweiz gesetzt. Gegen Kasachstan (22), das erst seit 1995 im Davis Cup mitspielt, hat die Schweiz noch nie gespielt und somit entschied das Los über das Heimrecht. „Nach drei Begegnungen im Ausland hätten wir gerne wieder einmal vor heimischem Publikum gespielt", erklärte Team-Captain Severin Lüthi. „Kasachstan ist sicher kein einfaches Los und jedes Auswärtsspiel birgt gewisse Risiken."
Gleicher Meinung ist auch der Walliser Doppelspezialist Yves Allegro: "Das wird sicher nicht einfach für uns. Ich rechne damit, dass wir in der Halle auf schnellem Hartbelag spielen werden. Das Stadion soll sehr modern sein und es wird viel ins Tennis investiert."
Die besten kasachischen Spieler sind Jewgeni Korolew (ATP 73), Andrej Golubew (ATP 75), Michail Kukuschkin (ATP 134) und Juri Schukin (ATP 221), wobei jedoch Korolew bisher noch keine Davis-Cup-Partie für Kasachstan bestritten hat.
Eric van Harpen, der frühere Schweizer Fed-Cup-Coach, betreut mittlerweile das kasachische Davis-Cup-Team, bezeichnet die Schweiz „als die schwierigste Auslosung, die für uns möglich war". Einerseits hätte man sich sicher einen einfacheren Gegner gewünscht, andererseits werde es für die kasachischen Zuschauer ein einmaliges Erlebnis, die Schweiz mit seinen Spitzenspielern empfangen zu dürfen.
Der kasachische Tennisverband wird bis Mitte Juni bekannt geben müssen, wo und auf welchem Belag die Partie ausgetragen wird.
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