«Ready to Peak» - wie ein Aufbauprogramm für Jungprofis funktioniert

15. Dezember 2020, 15:02

«Ready to Peak» - wie ein Aufbauprogramm für Jungprofis funktioniert

Fazit von Dominic Stricker nach dem Aufbau:
«Ich konnte körperlich einen Schritt nach vorne machen und spüre auch schon erste Effekte auf dem Tennisplatz.»

Nach dem Erfolg an den Junioren French Open in Paris ging und geht es für Dominic Stricker darum, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Die körperliche Weiterentwicklung ist ein wichtiges Puzzleteil, um auf der Profitour bestehen zu können. Wir haben Dominic auf diesem Weg mit der Videokamera ein Stück begleitet und verschaffen Ihnen so spannende Einblicke in seinen Trainingsalltag bei Swiss Tennis in Biel.

Die folgende Grafik zeigt, wie für angehende Profis bei Swiss Tennis eine Grobplanung aussieht. In der Aufbauphase geht es vor allem darum, die Athleten konditionell voranzubringen. Das heisst: sie trainieren vermehrt in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit. Nähert man sich dem Ende eines Aufbaus, der mehrere Wochen dauern sollte, wird wieder mehr Tennis gespielt und der konditionelle Anteil nimmt stetig ab. Ein solcher Aufbau sollte regelmässig gemacht werden, um die konditionellen Fähigkeiten stetig zu verbessern und so den Athleten weiterzubringen.

 

 

Nach seinen erfolgreichen Wochen in Paris kehrte Dominic Mitte Oktober in die Schweiz zurück. In der ersten Phase ging es darum, dass er sich von den körperlichen, aber auch den mentalen Strapazen zu erholen. Nach einigen «Ruhetagen» begann dann unter dem Titel «Ready to Peak» ein intensives Aufbauprogramm seines Konditionstrainers Beni Linder. Der Aufbau erstreckte sich über insgesamt vier Wochen.

Unterbrochen wurde es nach zwei Wochen von einem Aufenthalt Strickers als Trainingspartner von Thiem, Tsitsipas & Co an den ATP-Finals in London. Nach seiner Rückkehr gings mit Teil II im Leistungszentrum in Biel weiter. Dieser Block sollte auch als optimale Vorbereitung für die Schweizermeisterschaft 2020 dienen, die vom 16. – 20. Dezember ausgetragen werden.

Warum ein Titel?

Bevor der Aufbau jedoch überhaupt begann, ging es fürs Coachingteam und Dominic darum, die konkreten Zielsetzungen für das Intensivtraining zu setzen. Diese wurden dann unter dem Titel «Ready to Peak» erarbeitet und zusammengefasst. «Ready to Peak» (zu Deutsch in etwa: Bereit um seine beste Leistung abzurufen) steht in diesem Fall für: Grenzen überschreiten, bei jedem Training und jeder einzelnen Übung das Letzte aus sich heraus zu kitzeln und das Geübte und Gelernte dann auch auf dem Tennisplatz umzusetzen.

Um den Fokus und die Intensität einer solchen Aufbauphase hochzuhalten, ist ein passender und motiviertender Titel für die eigenen Ziele enorm wichtig. Während des Aufbaus fokussiert sich dann der Athlet auf gewisse Schwerpunkt. Im Fall von Dominic waren dies die Faktoren Kraft- und Ausdauerleistung zu verbessern.

Langfristig gesehen sollten die einzelnen Aufbauphasen aufeinander aufbauen. Da man im Tennis viele Turniere spielt und selten eine  genügend lange Aufbauphase zur Verfügung hat, muss bei den Profis jeweils das Ziel sein, sie kontinuierlich über eine längere Zeit weiterzuentwickeln.

 

Video 1 - Dominic Stricker über sich und sein Aufbautraining

Video 2 - Beni Linder erklärt "Ready to Peak"

Video 3 - Die Praxis im Fitnessraum und im Konditraining

 

 

 

Video 1 - Dominic Stricker über sich und sein Aufbautraining


Video 2 - Beni Linder erklärt "Ready to Peak"

 


Video 3 - Die Praxis im Fitnessraum und im Konditraining

 

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