Federer: weg vom ‚panic shot‘

Wen wunderts: Nach der Auslosung vom Donnerstagmittag im Théâtre Pitoëff wurde Roger Federer auf den „SABR“ angesprochen, den Halbvolley-Return mit dem witzigen Namen „sneaky attack by Roger“. Federer betonte einmal mehr, dieser Schlag mache ihm Spass. Und wurde gefragt, ob er bereits früher in seiner Karriere einmal einen neuen Schlag auf Anraten eines Coaches ins Repertoire aufgenommen habe. 

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MC – multifunktional

Marco Chiudinelli ist Tennisprofi. Seine Fähigkeiten jedoch reichen weit über den Court hinaus. Am Kids-Tennis-Event vom Mittwochmorgen mit Genfer Schülerinnen und Schülern stellte der langjährige Davis-Cup-Spieler ein weiteres Talent unter Beweis: Dolmetscher! Weil Henri Laaksonen zwar der finnischen, deutschen und englischen, nicht aber der französischen Sprache mächtig ist, übersetzte „MC“ – bekanntlich ein Basler – Henris Antworten auf die Fragen der Kids in real-time auf Französisch. Chapeau, Monsieur Chiudinelli!

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Keine Zeit, müde zu sein

Jetlag? Abspannung? So etwas scheint Severin Lüthi nicht zu kennen. Am Sonntagabend noch verfolgte er am US Open in New York den Final seines Schützlings Roger Federer, der trotz grossartiger Leistung Novak Djokovic unterlag. Am Dienstagmorgen landete er nach einer Flugnacht mit wenig Schlaf um 8.45 Uhr in Genf, gut 75 Minuten später betrat der Captain des Securitas Swiss Davis Cup Teams den Court in den Palexpo-Hallen 4 und 5 und trainierte mit Henri Laaksonen. Lüthi wirkte wach und aktiv, gab Tipps und Anweisungen. Müdigkeit sieht anders aus.

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Wieviel „Schuld“ trifft Swiss Tennis am aktuellen Schweizer Tenniswunder?

In vielen Medienberichten geht es aktuell um die Frage „Warum ist die Schweiz derart erfolgreich im Tennis?“.  Ausgewiesene (und selbsternannte) Experten melden sich zu Wort und es werden Gründe genannt wie Glück, Wohlstand, Vorbilder, Vermischung osteuropäischer mit Schweizer Mentalität, viele Tennisplätze und kurze Distanzen etc. Von Jürg Bühler, seit 2014 Ausbildungschef bei Swiss Tennis. Er ist ausgebildeter Sportpsychologe und langjähriger Tennistrainer. 

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"In der Schweiz arbeitet man sehr professionell!"

Der Deutsche Dirk Dier ist ein ehemaliger Spitzenspieler (ATP 118), aktueller deutscher Fed-Cup-Trainer und Assistenzcoach des deutschen Davis-Cup-Teams. Aufgrund mehrere Trainerausfälle bei Swiss Tennis, ist Dier während ein paar Wochen bei Swiss Tennis eingesprungen. Im Video-Blog erzählt Dier, was seiner Meinung nach die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Nachwuchsförderung Deutschlands und der Schweiz sind.

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„Dieser Match ist das beste Lehrbeispiel für Coaches!“

Roger Federer Yves Allegro

Von Yves Allegro, 37, früherer Doppelspezialist und Schweizer Davis-Cup-Spieler. Aktuell Nachwuchschef U14 bei Swiss Tennis, ab 1. September Headcoach.

Wie viele andere auch, habe ich gestern Abend das Finalspiel zwischen Roger Federer und Novak Djokovic in Cincinnati geschaut. Ich dachte mir zwar schon vorher, dass Roger gewinnen könnte - er hatte die ganze Woche mehr als überzeugend gespielt, während Djokovic doch eher schlechter spielte, als wir es von ihm gewohnt sind. Ausserdem liegt der Belag von Cincinnati Federer, er kommt seinem Spiel ideal entgegen. Aber was Roger dann geboten hat, das hätte man sich vorher nicht zwingend so gedacht.

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Ein etwas anderer „Seitenwechsel“

Von Dimitri Bretting, 22, ehemalige Welt-Nr. 18 bei den Junioren. 

In meinem Blog geht es nicht um den Seitenwechsel, den ich bis vor kurzem kannte und bei dem man nach zwei gespielten Games die Seite des Platzes mit dem Gegner tauscht. Mein Seitenwechsel geht vom Tennisplatz ins Büro von Swiss Tennis.
 

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