13. September 2018, 18:58

Keine Schweizer Neutralität in Biel

Heute tauschten die beiden Teams noch Geschenke aus. Das wird ab morgen nicht mehr der Fall sein!

 

Eine Neuerung gibt es bereits vor der Einführung der Davis-Cup-Reformen: das offizielle Abendessen mit den Teams, den Offiziellen und den Sponsoren, das traditionell am Mittwochabend stattfand, wird neu durch ein informelles „Meet & Greet“ vor der Auslosung am Donnerstag. Alle Beteiligten haben dort die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre bei leckerem Essen ein bisschen auszutauschen.

 

Dieser Anlass fand heute Mittag im öffentlichen Restaurant Top Spin im Nationalen Leistungszentrum von Swiss Tennis statt. Beide Teamcaptains stellten ihre Männer vor und richteten auch einige Worte ans Publikum. *

.Johan Hedsberg, Captain der Schweden, erklärte wie zufrieden er mit dem Aufenthalt in der Schweiz bisher war: „Alles ist perfekt!" Sein Pendant bei den Schweizern, Severin Lüthi, dankte den anwesenden Spielern für ihr Engagement zugunsten ihres Landes. Nach ihnen waren gleich drei schwedische Spieler an der Reihe, ein paar Worte zu sagen – sie alle wurden erstmals für den Davis Cup und die Tradition sieht vor, dass sie vor Publikum einen sogenannten „Rookie Speech“, eine Neulings-Rede, halten müssen: Filip Bergevi, Jonathan Mridha und André Göransson zeigten, dass sie mit dem Mikrofon in der Hand fast so geschickt umzugehen wissen, wie mit dem Tennisracket.

Anlässlich der anschliessenden Auslosung wurde bekannt, dass Jonathan Mrdidha nicht nur seine erste Rede halten musste, er wird auch sein Debüt als Einzelspieler geben, wenn er morgen Freitag gleich gegen Henri Laaksonen antreten wird.

Er ich Fehr, Stadtpräsident von Biel, stellte kurz seine Stadt vor und beendete seine Rede, im dem er für einmal auf die Schweizer Neutralität verzichtete: „Möge der Bessere dieses Wochenende gewinnen… aber ich hoffe sehr, dass es die Schweiz sein wird!". Das hoffen wir natürlich auch!

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