Antidoping

Antidoping

Als Mitgliedverband von Swiss Olympic ist es Swiss Tennis wichtig, die Werte der Ethik-Charta zu unterstützen und diese auch an seine Mitglieder zu transportieren.

Antidoping Schweiz

Die Stiftung Antidoping Schweiz (www.antidoping.ch) ist seit dem 1. Juli 2008 das unabhängige Kompetenzzentrum der Dopingbekämpfung in der Schweiz. Als nationale Anti-Doping Agentur leistet sie auf der Grundlage der nationalen und internationalen Vorschriften und Richtlinien einen wesentlichen wichtigen Beitrag zur Dopingbekämpfung im Schweizer Sport. Mittels Dopingkontrollen, Ermittlungen, Dopingprävention, angewandte Forschung sowie durch nationale und internationale Zusammenarbeit werden die Voraussetzungen für sauberen Sport geschaffen. Die Stiftung Antidoping Schweiz schützt den Anspruch der Sporttreibenden auf einen chancengleichen, fairen und dopingfreien Sport und leistet damit einen Beitrag an die von der Bevölkerung erwartete Glaubwürdigkeit des Sports.

Zusammenarbeit Swiss Tennis und Antidoping Schweiz (Statement Matthias Kamber)

Dopingprävention zusammen mit den Verbänden hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, deshalb haben wir Ende 2013 ein Präventionskonzept für Verbände erarbeitet. Ich bin begeistert von der Zusammenarbeit mit Swiss Tennis und dessen mustergültigem Engagement: Der Verband hat im Jahr 2014 zusammen mit uns 14 Präventionsmassnahmen umgesetzt, so viel wie kein anderer Verband in dieser Zeit.

Zugehörigkeit und Pflichten Kontrollpools

SpielerInnen

Kontrollpool

Pflichten

ATP / WTA Top 50

Registrierter Kontrollpool (RTP

  • Quartalsplanung
  • Meldung tägliches Zeitfenster 60' zur Erreichbarkeit
  • Unterstellungserklärung

N1-Klassierte sowie Spieler des Davis-Cup und Fed-Cup Kaders

Nationaler Kontrollpool (NTP)

  • Quartalsplanung
  • Unterstellungserklärung

N2.11 – N2.20

Allgemeiner Kontrollpool (ATP)

  • Meldung Adress- und Trainingsdetails
  • Unterstellungserklärung

Restliche N2-Klassierte sowie
Nr. 1+2 der 13- bis 18-Jährigen

Keine feste Poolzugehörigkeit

  • Unterstellungserklärung

 

Gemeinsam gegen Doping

Swiss Tennis bekennt sich vorbehaltlos zu dopingfreiem Sport, unterstützt die Dopingbekämpfung und pflegt eine aktive Zusammenarbeit mit der Stiftung Antidoping Schweiz. Eine konsequente Einhaltung der Anti-Doping-Regeln schützt die Athleten, den Verband sowie die ganze Sportart Tennis. Die Führung von Swiss Tennis legt Wert darauf, dass Athleten/innen, Trainer/innen, Teamchefs und medizinische Betreuungspersonen die Regeln kennen und sich für sauberes Tennis einsetzen. 

Doping – das ist verboten

Verboten sind nicht nur verbotene Substanzen im Körper, sondern z.B. auch deren Besitz, die Verweigerung einer Kontrolle oder Meldepflichtverstösse.

Mehr zu den zehn konkreten Tatbeständen

Strict Liability – Achtung, die Athleten tragen die alleinige Verantwortung!

Die sogenannte Strict Liabilty ist die Grundlage der Dopingbekämpfung. Sie besagt, dass Sportler/innen alleine dafür verantwortlich sind, dass keine verbotenen Substanzen in ihren Körper gelangen bzw. keine verbotenen Methoden angewendet werden.

Global DRO – Medikamente immer prüfen

Bevor Athleten/innen Medikamente einnehmen, müssen sie immer überprüfen, ob keine verbotenen Substanzen enthalten sind. Die Medikamentenabfrage Global DRO gibt auf einfache Weise darüber Auskunft – via www.antidoping.ch oder als Mobile App.

Jetzt downloaden:

iTunes Store

oder Google Play

Cool and Clean

«cool and clean» ist das Präventionsprogramm im Schweizer Sport und setzt sich für fairen und sauberen Sport ein. Die operative Führung wird von Swiss Olympic wahrgenommen. Das Programm richtet sich an Sportvereine, Kader von Sportverbänden und Swiss Olympic Label-Schulen. Schulen und Sportklassen ohne Label sowie freiwilliger Schulsport gehören nicht zum Handlungsfeld von «cool and clean».

Weitere Informationen finden sie auf: www.coolandclean.ch

Supplemente – Achtung Dopingrisiko!

Supplemente und Nahrungsergänzungsmittel können mit verbotenen Substanzen verunreinigt sein. Sie bergen daher das Risiko eines unbeabsichtigten Dopingverstosses. Um dieses Risiko zu reduzieren, ist bei der Auswahl der Produkte grosse Vorsicht geboten. 

Mehr Informationen zum Dopingrisiko von Supplementen

Dopingkontrollen – so läuft’s!

Dopingkontrollen können jederzeit und überall erfolgen. Es ist die Pflicht der Athleten/innen, dem Kontrollaufgebot sowie den Anweisungen des Kontrollpersonals zu folgen. Die Details einer Kontrolle gibt es hier.

Video Kontrollablauf 

Clean Winner E-Learning – Leistungssportler/innen sollen es genau verstehen

Je höher das Leistungsniveau, desto genauer müssen Sportler/innen und ihre Betreuungspersonen die Anti-Doping-Bestimmungen kennen.

Das E-Learning Programm Clean Winner bietet dafür sieben interaktive Module. Absolvieren und Anti-Doping-Zertifikat erlangen! 

Insiderinformationen – als anonyme Meldung übermitteln!

Hinweise auf mögliche Dopingvergehen mögen klein scheinen, können aber für die Ermittlungsarbeit von Antidoping Schweiz wichtig sein.

Ihre Mitteilung könnte entscheidend helfen, den sauberen Sport zu schützen. Die Informationen werden immer vertraulich behandelt.

Hinweise (anonym) senden 

Die Folgen von Doping – eine Leidensgeschichte!

Persönliche Erfahrungsberichte von überführten Dopingsündern bestätigen, dass sich das Betrügen langfristig nicht lohnt.

Tyler Hamilton erzählt seine Geschichte in drei Videobotschaften inkl. Tipps für Athleten/innen und Eltern

Bleib auf Laufenden – folge Antidoping Schweiz auf Facebook oder Twitter

Adresse: 

Swiss Tennis

Roger-Federer-Allee 1

Postfach

CH-2501 Biel

Kontaktperson: 
Karin Rosser
Funktion: 
Leiterin Wettkampf
Telefon: 
+41 32 344 07 07
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