Nationales Ranking 1/19: Federer und Bencic bleiben unangefochten an der Spitze

05. April 2019, 9:15

Nationales Ranking 1/19: Federer und Bencic bleiben unangefochten an der Spitze

Roger Federer führt das erste Nationale Ranking im Jahr 2019 unangefochten an.

Roger Federer führt das erste Nationale Ranking im Jahr 2019 unangefochten an. Obwohl er in dieser Klassierungsperiode «nur» die ATP-Turniere von Basel, Dubai und Miami für sich entschied, weist der Baselbieter einen grossen Vorsprung gegenüber seinen Kontrahenten Stan Wawrinka und Henri Laaksonen auf. Bei den Damen bleibt Belinda Bencic die Nummer eins. Bencic festigt den Spitzenplatz vor Stefanie Vögele und Timea Bacsinszky, die im Vergleich zum Herbst wiederum fünf Positionen gut machen konnte.

Das Nationale Ranking berücksichtigt jeweils die Resultate eines ganzen Jahres. Für die Frühlingsklassierung sind somit alle Siege und Niederlagen zwischen dem 1. April 2018 und dem 31. März 2019 massgebend. Während dieser Zeitspanne gewann Roger Federer (N1.1, Bottmingen) drei Titel. Das Heimturnier in Basel, das ATP 500 Turnier in Dubai und das Masters-Turnier in Miami zählen für die aktuelle Wertung. Besonders der Triumph in Dubai ging in die Geschichtsbücher ein. Der «Maestro» erspielte sich im Golfstaat seinen unglaublichen 100. Titel auf ATP-Stufe. Dahinter folgt wie bisher Stan Wawrinka (N1.2, Coppet). Der Romand steigerte sich kontinuierlich und steht wiederum in den Top 40 der Welt. Im Februar stand Wawrinka in Rotterdam erstmals seit knapp zwei Jahren wieder in einem ATP-Endspiel.

Den Platz hinter den unumstrittenen Topstars belegt weiterhin Henri Laaksonen (N1.3, Schaffhausen). Der amtierende Schweizermeister der Herren kämpft um den Wiedereintritt in die ATP Top 100. An der Davis-Cup-Begegnung gegen Russland im Februar hat Laaksonen jüngst eindrücklich bewiesen, zu welch grossartigen Leistungen er fähig ist. Dahinter folgt der Schweizermeister von 2017 Sandro Ehrat (N1.4, Schaffhausen). Der Schaffhauser gewann in der Klassierungsperiode drei ITF Word Tennis Tour-Turniere. Neu zu den nationalen Top Fünf gehört Cristian Villagran (N1.5, Boudry, +2). Der 37-jährige Doppelbürger, der für die Schweiz antrat, spielt längst keine internationalen Turniere. Auf heimischem Boden blieb er in der Klassierungsperiode fast ungeschlagen.

Die Top Ten komplettieren der Davis-Cup-Spieler Marc-Andrea Hüsler (N1.6, Rüschlikon, -1), Yann Marti (N1.7, Venthône, -1), Johan Niklès (N1.8, Petit-Lancy), Antoine Bellier (N1.9, Vessy, +2) und Robin Roshardt (N1.10, Zürich, -1). Nicht mehr zum illustren Kreis der besten Zehn gehört Adrian Bodmer (N2.13, Niederwil, -3). Der Ostschweizer hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen.

Einen bemerkenswerten Sprung in der Rangliste gelang dem zurzeit besten Schweizer im ITF-Juniors- Ranking. Der 16-jährige Dominic Stricker (N2.30, Grosshöchstetten, +15) überzeugte in der Klassierungsperiode vor allem auf internationaler Ebene. Im Herbst gewann er zwei Turniere und qualifizierte sich für zwei Finals. Dieser Effort bescherte ihm die erstmalige Teilnahme am Juniorenturnier der Australian Open 2019. National ist der 16-jährige Jérôme Kym (N2.29, Möhlin, +2) bester Junior und knapp vor Stricker klassiert.

Bencic klar vorne, Bacsinszky macht wieder Plätze gut
Die Wollerauerin Belinda Bencic ist bei den Damen das Mass aller Dinge. Im Frühlingsranking festigt Bencic ihren Platz an der Sonne. Dies dank starker Leistungen auf der WTA-Tour und den Wiedereintritt in die WTA Top 30. Wie ihr Pendant Federer bei den Herren, triumphierte Bencic im Golfstaat Dubai. Auf dem Weg zum Titel bezwang sie nicht weniger als vier Top Ten Spielerinnen. Auch in Indian Wells überzeugte Bencic und stiess in den Halbfinal vor.

Hinter Bencic positioniert sich wie in der letzten Klassierungsperiode Stefanie Vögele (N1.2, Leuggern) die sich konstant in den WTA Top 100 hält. Im vergangenen Juli gewann Vögele das mit $100 000 dotierte ITF Turnier in Contrexeville (FRA) und war an der Fed-Cup-Begegnung gegen Italien seit langer Zeit wieder Teil des Nationalteams.  Den markantesten Sprung bei den Damen macht die wiedererstarkte Lausannerin Timea Bacsinszky (N.1.3, Belmont, +5). Nach Verletzungen arbeitet sie sich auch in der Weltrangliste stetig nach vorne und kratzt bereits wieder an den WTA Top 100, dies nicht zuletzt dank konstanten Leistungen auf der Tour. Auf Rang vier folgt die Zürcherin Viktorija Golubic (N1.4, Zürich, -1). Golubic verliert einen Rang, hat ihren Platz in den WTA Top 100 aber gefestigt und jüngst im Februar ein WTA 125k Series-Turnier in Indian Wells gewonnen.

Dahinter folgen Jil Teichmann (N1.5, Biel, -1), die Liechtensteinerin Kathinka von Deichmann (N1.6, Vaduz, -1), Conny Perrin (N1.7, La Chaux-de-Fonds, -1), Ylena In-Albon (N1.8, Baltschieder, +1), die kürzlich zurückgetretene Patty Schnyder (N1.9, Bäch, -2) und Leonie Küng (N1.10, Beringen). Besonders In-Albon erlebt aktuell die erfolgreichste Zeit ihrer Karriere. Kürzlich gewann sie ein mit $60 000 dotiertes ITF Turnier und stiess dadurch in die WTA Top 200 vor.

Bei den Damen gibt es auf den Positionen hinter den Top Ten kaum Veränderungen. Erwähnenswert sind die Fortschritte der Juniorinnen Lulu Sun (N2.13, Founex, +2) und Valentina Ryser (N2.23, Thun, +3). Beide konnten durch Achtungserfolge im Ausland paar Plätze gewinnen.

Ranglisten

Herren
N1.1 (alte Klassierung: N1.1) Roger Federer (Bottmingen, Klassierungswert 17.768). 2 (N1.2) Stan Wawrinka (Coppet, 16.728). 3 (N1.3) Henri Laaksonen (Schaffhausen, 15.048). 4 (N1.4) Sandro Ehrat (Schaffhausen, 14.794). 5 (N1.7) Cristian Villagran (Boudry, 14.193). 6 (N1.5) Marc-Andrea Hüsler (Rüschlikon, 14.184). 7 (N1.6) Yann Marti (Venthône, 14.153). 8 (N1.8) Johan Niklès (Petit-Lancy, 14.093). 9 (N1.11) Antoine Bellier (Vessy, 14.054). 10 (N1.9) Robin Roshardt (Zürich, 13.993)

N2.11 (N2.15) Raphael Baltensperger (Uetikon Am See, 13.744). 12 (N3.36) Adam Moundir (Luzern, 13.668). 13 (N1.10) Adrian Bodmer (Niederwil, 13.665). 14 (N2.16) Raphael Lustenberger (Ebikon, 13.604). 15 (N2.14) Vullnet Tashi (Grenchen, 13.586). 16 (N2.12) Jakub Paul (Chur, 13.561). 17 (N2.13) Remy Bertola (Lugano, 13.504). 18 (N2.21) Luca Castelnuovo (Sonvilier, 13.479). 19 (N2.28) Luca Stäheli (Wollerau, 13.406). 20 (N2.23) Henry von der Schulenburg (Küsnacht, 13.406). 21 (N2.20) Mirko Martinez (Neuchâtel, 13.393). 22 (N2.22) Riccardo Maiga (Lugano, 13.325). 23 (N2.29) Aaron Schmid (Itapua Salvador, 13.288). 24 (N2.21) Damien Wenger (La Neuveville, 13.192). 25 (N2.25) Loïc Perret (Genève, 13.186). 26 (N2.24) Louroi Martinez (Concise, 13.146). 27 (N2.17) Adrien Bossel (Biel, 13.144). 28 (N2.19) Luca Margaroli (Ponte Capriasca, 13.137). 29 (N3.31) Jérôme Kym (Möhlin, 13.050). 30 (N3.45) Dominic Stricker (Grosshöchstetten, 12.999).

Damen
N1.1 (N1.2) Belinda Bencic (Wollerau, 18.061). 2 (N1.2) Stefanie Vögele (Leuggern, 16.560). 3 (N1.8) Timea Bacsinszky (Belmont, 16.398). 4 (N1.3) Viktorija Golubic (Zürich, 16.288). 5 (N1.4) Jil Teichmann (Biel, 15.578). 6 (N1.5) Kathinka von Deichmann (Vaduz, 15.497). 7 (N1.6) Conny Perrin (La Chaux-de-Fonds, 15.428). 8 (N1.9) Ylena In-Albon (Baltschieder, 15.414). 9 (N1.7) Patty Schnyder (Bäch, 15.062). 10 (N1.10) Leonie Küng (Beringen, 14.922).

N2.11 (N2.13) Amra Sadikovic (Bilten, 14.763). 12 (N2.11) Lisa Sabino (Lugano, 14.751). 13 (N2.15) Lulu Sun (Founex, 14.654). 14 (N2.12) Tess Sugnaux (Granges-Marnand, 14.605). 15 (N2.14) Simona Waltert (Chur, 14.603). 16 (N2.17) Susan Bandecchi (Montagnola, 14.552). 17 (N2.18) Joanne Züger (Sissach, 14.337). 18 (N2.22) Lara Michel (Apples, 14.245). 19 (N2.21) Sandy Marti (Venthône, 14.218). 20 (N2.16) Nina Stadler (Kirchberg, 14.167). 21 (N2.23) Fiona Ganz (Embrach, 14.166). 22 (N2.20) Karin Kennel (Oberentfelden, 14.118). 23 (N3.26) Valentina Ryser (Thun, 14.044). 24 (N2.24) Xenia Knoll (Lyss, 14.023).

N-Rangliste (pdf)

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