Roger Federer weiht seine Strasse ein

21. April 2016, 19:52

Roger Federer weiht seine Strasse ein

Roger Federer

Roger Federer begrüsst die Gäste bei Swiss Tennis an der Roger-Federer-Allee 1.

Roger Federer besuchte heute das Nationale Leistungszentrum (NLZ) von Swiss Tennis in Biel. Dort wo er selber zwischen 1997 und 2002 trainiert hatte, weihte er heute seine erste, nach ihm benannte Strasse der Schweiz ein.

Rund 2000 Personen hatten sich am Nachmittag vor dem Gebäude von Swiss Tennis eingefunden um den besten Tennisspieler aller Zeiten an seiner alten Heimatstätte zu begrüssen. Pünktlich um 15.30 Uhr traten Federer und der Bieler Stadtpräsident Erich Fehr auf das Podium, um die anwesenden Zuschauer, Gäste und rund 70 Medienschaffende zu begrüssen. Roger Federer liess es sich nicht nehmen, selber einige Worte an das Publikum zu richten und erzählte zur Begeisterung aller auch Anekdoten aus seiner Zeit als wilder Junior im NLZ.

Anschliessend wurde in der Mitte der neuen Roger-Federer-Allee das rote Band durchschnitten. Als Erinnerung an „seine“ Strasse durfte ein bewegter Federer von der Stadt Biel eine Kopie des Strassenschildes mit seinem Namen in Empfang nehmen.

Bevor es dann weiter zum Spatenstich für die neue Event- und Trainingshalle ging, die ab Anfang Mai auf dem Swiss Tennis-Gelände gebaut wird, gab RF bereits geduldig Autogramme und lächelte für unzählige Selfies in die Kameras. Zusammen mit Swiss Tennis Präsident René Stammbach, Stadtpräsident Erich Fehr, Walter Mengisen (Stv. Direktor BASPO) und Arnaud Clément (Projektleiter Realsport Group) führte Federer – mit Helm und Schaufel bewaffnet – den symbolischen Spatenstich für den künftigen Neubau aus.

Doch das Highlight für den 34-Jährigen war die Gesprächsrunde, die er mit über 50 anwesenden KaderjuniorInnen zwischen 13 und 18 Jahren führen konnte. Er beantwortete geduldig Fragen der Kids, wollte selber von ihnen wissen, was sie aktuell am meisten beschäftigte und gab wertvolle Tipps.

Ein unvergesslicher Tag – nicht nur für die Zuschauer oder die JuniorInnen, sondern auch für den Maestro selber, der von seinen Eltern Lynette und Robert Federer nach Biel begleitet wurde. 
 

Bildergalerie

Videoberichte (SRF)

glqxz9283 sfy39587stf02 mnesdcuix8