Sporthilfe-Fördergelder für 2020 vollumfänglich gesichert

15. September 2020, 10:46

Sporthilfe-Fördergelder für 2020 vollumfänglich gesichert

Die von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten - darunter 12 Tennisspielerinnen und - spieler - erhalten trotz Coronakrise auch in diesem Jahr die volle Unterstützung. Verantwortlich dafür sind die zusätzlichen Mittel, die Swiss Olympic und Sporthilfe-Co-Präsident Urs Wietlisbach gesprochen haben.

Die Auswirkungen der Coronakrise treffen die Schweizer Leistungssportlerinnen und Leistungssportler hart. Zahlreiche Wettkämpfe mussten in den vergangenen Monaten abgesagt werden oder durften nur vor kleinem Publikum stattfinden. Den Athletinnen und Athleten entgingen dadurch Start- und Erfolgsprämien, ausserdem konnten sie ihren Sponsoren und Partnern nicht die vereinbarte Plattform bieten.

Ein wenig aufatmen können nun die von der Schweizer Sporthilfe unterstützten Sportlerinnen und Sportler. Sie werden ihre Förderbeiträge für das Jahr 2020 vollumfänglich erhalten. Dies, nachdem die Sporthilfe die Bezügerinnen und Bezüger von Fördergeldern vor einigen Monaten darauf hingewiesen hatte, dass sie aufgrund der Coronakrise möglicherweise mit Einbussen bei der Förderung rechnen müssen.
 
Für die positive Entwicklung sind neben den Zusatzeinnahmen aus Sporthilfe-Spendenaktivitäten Swiss Olympic – als Stifterin der Sporthilfe – sowie Urs Wietlisbach, der Co-Präsident der Sporthilfe, verantwortlich. Auf Antrag der Athletenkommission hat der Exekutivrat von Swiss Olympic einen ausserordentlichen Stabilisierungsbeitrag von einer Million Franken für die Sporthilfe gesprochen. Den gleichen Betrag stellt Urs Wietlisbach aus privaten Mitteln zur Verfügung. An ihrer Delegiertenversammlung am 2. Oktober 2020 wird zudem auch noch die Sport-Toto-Gesellschaft über eine ausserordentliche Unterstützung für die Schweizer Athletinnen und Athleten befinden.
 
«Es steht für mich ausser Frage, die Schweizer Top-Athletinnen und Top-Athleten in dieser schwierigen Situation auch privat zu unterstützen», sagt Urs Wietlisbach. Und Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl ergänzt: «Die Sportlerinnen und Sportler brauchen dieses Zeichen und dieses Geld. Es macht mich stolz, haben wir gemeinsam mit der Athletenkommission von Swiss Olympic eine partnerschaftliche Lösung zugunsten des Sports gefunden.» 
 
Fond für Härtefälle eingerichtet
 
Gemeinsam mit der Athletenkommission haben sich Swiss Olympic und die Sporthilfe auch darauf geeinigt, einen Fond für Härtefälle einzurichten. Mit diesem sollen Athletinnen und Athleten unterstützt werden, deren Karriere wegen signifikanter finanzieller Einbussen aufgrund der Coronakrise unmittelbar gefährdet sind. Bezugsberechtigt sind Athletinnen und Athleten im Besitz einer Swiss Olympic Card Gold, Silber, Bronze oder Elite aus Einzel- und Teamsportarten der Einstufung 1 -3 oder aus olympischen/paralympischen Sportarten. Die Abklärungen, welche Athletinnen und Athleten bezugsberechtigt sind, sowie die Anträge laufen über den jeweiligen Verband. Ausbezahlt werden die Pauschalbeiträge von entweder 5 000 oder 10 000 Franken von der Sporthilfe. Swiss Olympic und die Sporthilfe sind überzeugt, den Schweizer Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern mit der vollen Auszahlung der Fördergelder sowie dem Einrichten des Fonds für Härtefälle eine unmittelbare Unterstützung in dieser für sie schwierigen Zeit zu bieten.
 
So können Sie die Sporthilfe und junge Sportlerinnen und Sportler unterstützen

Die von der Sporthilfe unterstützten Swiss Tennis-Athletinnen und Athleten

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