Waltert, Kym und von der Schulenburg neu mit A-Kader-Status

19. Juni 2017, 16:29

Waltert, Kym und von der Schulenburg neu mit A-Kader-Status

Jeffrey von der Schulenburg ist einer von drei neuen A-Kader-Athleten von Swiss Tennis. 

Bei den Selektionen für die Tennis-Nationalkader werden „harte“ Fakten wie Ranking(-entwicklung), Trainingsplanung oder der relative Alterseffekt (RAE) berücksichtigt, aber auch „weiche“ Faktoren wie Potentialeinschätzung, Engagement, Umfeld oder die mentale und spielerische Entwicklung spielen eine gewichtige Rolle.

Swiss Tennis verfügt über vier Nationalkaderstufen. Kinder unter 14 Jahren können als Mitglieder eines nationalen Nachwuchskaders selektioniert werden, wobei sie aber weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld trainieren. Ab 14 Jahren gibt es zusätzliche Selektionsmöglichkeiten ins C-, B- oder A-Kader und die Möglichkeit, neu im Nationalen Leistungszentrum von Swiss Tennis in Biel zu trainieren. Aktuell leben und trainieren im Seeland 13 KaderjuniorInnen, ab August wird sich diese Zahl noch erhöhen.

Neu ins A-Kader selektioniert worden sind dabei Jeffrey von der Schulenburg (15, Partner Academy Lengg / Roman Vögeli), Jérôme Kym (14, Möhlin, ehem. Partner Academy TIF Allschwil) und Simona Waltert (16 Jahre, ehem. Partner Academy Bad Ragaz). Letztere beiden trainieren seit rund einem Jahr in Biel. Vier Athleten – Fiona Ganz (16), Lulu Sun (16), Yarin Aebi (14) und Dominic Stricker (15) gehören neu der zweithöchsten Kaderstufe an.

„Je älter die SpielerInnen werden, umso stärker wird auch die Klassierung gewichtet“, so Yves Allegro, Headcoach von Swiss Tennis. „In jüngeren Jahren sind aber eine Reihe anderer Faktoren wichtiger. Wir haben deshalb unsere Auswahlkriterien im Rahmen des von uns entwickelten Selektionskonzepts „Road to Top“ erweitert und haben seither damit sehr gute Erfahrungen gesammelt.“

Auch Alessandro Greco, Leiter Spitzensport bei Swiss Tennis zeigt sich erfreut: „Die stufengerechte Förderung gemäss Player Development Programm und der geltenden Road to Top, die wir seit einigen Jahren zusammen mit unseren Partner Academies und den Coaches in der ganzen Schweiz umsetzen, trägt erste Früchte. Das zeigt sich darin, dass wir erneut mehr Spielerinnen und Spieler ins A-Kader selektionieren konnten.“

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