Weissrussland mit Überraschung

12. September 2017, 15:16

Weissrussland mit Überraschung

Vladimir Voltchkov

Captain Vladimir Voltchkov liess sich an der Pressekonferenz nicht in die Karten blicken. 

Zwei Stunden nach dem ersten öffentlichen Auftritt des Schweizer Teams stellten sich auch die Gegner aus Weissrussland den Medien. Sie warteten mit einer Überraschung auf. Fehlten doch mit Egor Gerasimow, der nominellen Nummer 1 im Einzel, und Doppelspezialist Max Mirnyi die beiden wichtigsten Spieler. Wer tatstächlich am Wochenende gegen die Schweiz antreten wird, ist also noch überhaupt nicht absehbar. 

Überraschungen gehören beim Davis Cup dazu. Weissrussland hat aber diesmal noch eins draufgelegt. Sie haben nicht weniger als elf (!) Spieler angekündigt, mit acht sind sie dann in die Schweiz gereist. Unter ihnen ist aber weder ihre Nummer 1 im Einzel, Egor Gerasimov, noch die Nummer 1 im Doppel – und der wohl bekannteste Name im Team – Max Mirnyi. Die Absenz des Letzteren allerdings ist einfach zu erklären: Der 40-jährige, ehemalige Weltranglisten-Erste im Doppel steckte am Dienstag wegen des Tropensturms Irma noch in Florida fest. Bis zur Auslosung am Donnerstag sollte er zum Team gestossen sein, erklärte Captain Vadimir Voltschkov.

Bei der zweiten offenen Personalie gab sich Voltschkov zugeknöpft. "Gerassimow ist aus persönlichen Gründen noch in Minsk", verriet der weissrussische Captain lediglich.

Ohne Mirnyi und Gerasimov, wurde der weissrussische Captian und ehemalige Wimbledon-Halbfinalist von Dzmitry Zhyrmont (ATP 333), Yaraslav Shyla (ATP 390) und Andrei Vasilevski (ATP 65 im Doppel) an die Pressekonferenz begleitet. Alle drei bekräftigten, bereit zu sein um gegen die Schweiz anzutreten. "Der Court ist toll, wir konnten gut trainieren", sagten sie einhellig. Auch haben sie bestätigt, die Schweizer Spieler zu kennen. Sei es, weil man sich hin und wieder auf der Tour begegnet oder Videos von ihnen studiert hat. "Dank dem Internet kann man das Spiel eines jeden Spielers studieren", so der weissrussische Captain.

Nach dem Ausgang der Begegnung gefragt, meinte der Captain, er rechne auf jeden Fall mit interessanten Matches. "Ich finde den Davis-Cup-Slogan ‘Show your colours’ recht passend. Meiner Meinung nach, wird das Team gewinnen, das in der Lage sein wird, sein Bestes zu geben. Und das ist genau das, was wir versuchen werden."

Für die Davis-Cup-Begegnung Schwiez - Weissrussland sind noch Tickets verfügbar. Alle Informationen unter: www.swisstennis.ch/daviscup

 

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