"Wir sind nicht hier, um zu verlieren".

11. September 2019, 17:18

"Wir sind nicht hier, um zu verlieren".

Severin Lüthi anlässlich der Pressekonferen in Bratislava

Zwei Tage vor Beginn des Spiels um einen Platz in der Qualifier-Gruppe 2020 zwischen der Slowakei und dem Securitas Swiss Davis Cup Team in Bratislava sprach Severin Lüthi am Mittwochnachmittag mit den slowakischen Medien. Der Captain der Schweizer ist sich bewusst, dass seine Spieler einmal mehr als «Underdogs» in die Begegnung gehen, lässt sich aber von der klaren Rollenverteilung der Teams unter den slowakischen Medienvertretern aber keineswegs einschüchtern.

"Mit Martin Klizan (ATP 90) in den eigenen Reihen verfügt die Slowakei über den bestklassierten Spieler im Rennen am Wochenende und auch auf den übrigen Positionen haben sie sicherlich im Team mehr Möglichkeiten als wir. Mit Filip Polasek, der in der Disziplin zu den Top 30 der Welt gehört, können sie auch auf einen exzellenten Doppelspezialisten zählen." Severin Lüthi weiss es: Seine Protegés werden am Freitag und Samstag in der AXA Arena in Bratislava vor einer grossen Herausforderung stehen. Das hindert den Berner aber nicht daran, an die Chancen seines Teams zu glauben: "Henri hat bereits mehrere Top-100-Siege und spielt in der Nationalmannschaft oft auf sehr hohem Niveau. Für die anderen ist der Weg in die Elite noch weit, aber das Potenzial ist vorhanden. Und dann kommt dazu, dass im Davis Cup alles möglich ist!"

Auf die Frage slowakischer Journalisten nach der Wahl des Belags erklärte Severin Lüthi, dass dies nicht unbedingt ein Handicap für sein Team sei: "Es ist wahr, dass unsere Nummer eins, Henri Laaksonen, gerade in den Vereinigten Staaten auf Hartplatz gespielt hat, aber er hat bereits sehr gute Ergebnisse auf Sand erzielt. Und auch die anderen Mitglieder des Teams sind es gewohnt, auf diesem Belag zu spielen." Lüthi zeigte sich mit den Spielbedingungen rundum zufrieden: "Es ist ein schönes Stadion und der Platz ist sehr gut.»

Obwohl der Davis-Cup-Captain sicherlich schon eine genaue Vorstellung im Kopf hat, wen er für die beiden Einzelpartien am Freitag nominieren wird, bleibt das vorläufig noch geheim. Morgen Mittag wird anlässlich der Auslosung bekannt gegeben, wer ab Freitag, 17 Uhr, die Schweizer Farben auf dem Court vertreten wird.

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