«Mit diesem Team könnte Russland der nächste Davis-Cup-Sieger sein»

29. Januar 2019, 16:35

«Mit diesem Team könnte Russland der nächste Davis-Cup-Sieger sein»

Securitas Swiss Davis Cup Team

Securitas Swiss Davis Cup Team

Wie sein russischer Amtskollege Shamil Tarpischev hatte auch der Teamcaptain des Securitas Swiss Davis Cup Teams, Severin Lüthi, heute Gelegenheit, sich vor den Medien über die bevorstehende Begegnung vom 1./2. Februar gegen Russland zu äussern.

Der Berner ist sich der Schwierigkeit der Aufgabe, die seine Spieler erwartet, bewusst – will aber nichts von frühzeitiger Resignation hören. «Wir werden alles tun, um die Begegnung für uns zu entscheiden.» Lüthi hat jedoch genügend Erfahrung um zu wissen, dass ein Team, dessen bester Spieler die Nummer 142 der Welt ist, gegen eine Mannschaft mit zwei Top-20-Spielern mehr als nur etwas Glück braucht. «Die Russen sind sehr stark, ehrgeizig und könnten mit diesem Team der nächste Davis-Cup-Sieger sein. Aber nichtsdestotrotz werden wir nicht kapitulieren.» Dass im Davis Cup schon Unmögliches möglich geworden ist, weiss auch der Schweizer Captain. «Und die neue Formel mit nur zwei Gewinnsätzen könnte für Überraschungen sorgen.»

Lüthi zählt dabei auch auf die Einstellung seiner Spieler: «Natürlich kann man gegen solch starken Spieler verlieren, aber wir müssen immer versuchen, zu gewinnen. Das ist die wichtigste Voraussetzung.»

Auf das Wochenende angesprochen, liess Lüthi schon etwas von der Aufstellung durchblicken. «Sicher ist, dass Henri spielen wird. Ich habe meine Ideen, wer sonst noch spielen könnte, aber da ist noch gar nichts entschieden.»

Auch der Schweizer Teamleader, der 26-jährige Henri Laaksonen, freut sich auf die Davis-Cup-Begegnung am Freitag und Samstag: «Ich bin sehr glücklich, wieder in der Halle in Biel zu spielen, die ich ja gut kenne. Auch wenn ich nicht immer mein bestes Tennis zeigen konnte, ich habe mich wiederum verbessern können und werde am Wochenende alles geben.» Laaksonen darf zuversichtlich sein: an den Australian Open zeigte er mit der Qualifikation und dem Vorstoss in die zweite Runde, dass er in Form ist. Auch die russische Nummer 2, Daniil Medvedev, war dies aufgefallen: «Was Laaksonen gegen Alex de Minaur gezeigt hat, war Klasse. Das war Top-30-Niveau!»

Wie Laaksonen freut sich auf Marc-Andrea Hüsler auf die bevorstehenden Partien in Biel, nachdem er im vergangenen September seinen ersten Sieg im Einzel für die Schweiz nur knapp verpasst hatte. «Es ist wirklich etwas Besonderes, sich so von den Zuschauern unterstützt zu fühlen.»

Jakub Paul und Sandro Ehrat waren bereits im September erstmals für die Schweiz aufgeboten worden. Für den Jüngsten im Team, den bald 16-jährigen Jérôme Kym, ist alles neu. Der leidenschaftliche Tambourenspieler weiss, dass er in dieser Woche vor allem lernen soll. «Ich habe jetzt zwei Tage mit dem Team trainiert, besonders mit Henri, und ich konnte schon sehr viel profitieren. Ich werde sehr hart weiterarbeiten. Ich freue mich auf das Wochenende, auch wenn ich natürlich weiss, dass ich eher nicht zum Einsatz kommen werde. Aber ich bereite mich bestmöglich vor.»

Familien-, Kombi- und Einzeltickets erhältlich
Die Stadionkapazität in der Swiss Tennis Arena in Biel beträgt rund 2 600 Zuschauer. Attraktive Tageskarten, Kombitickets und spezielle Familientickets für die Begegnung vom 1./2. Februar wie auch für die Begegnung der Damen zwischen der Schweiz und Italien vom  9./10. Februar 2019 sind ab CHF 49.00 via swisstennis.ch/tickets oder via Hotline 0900 800 800 (CHF 1.19 / min. / MO-SO 08.00 - 22.00 Uhr) verfügbar.

 

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