Mehr Geld und ein adaptiertes Konzept für die Swiss Tennis Partner Academies

01. April 2016, 7:28

Mehr Geld und ein adaptiertes Konzept für die Swiss Tennis Partner Academies

Swiss Tennis hat das System seiner Partner Academies überarbeitet und mit dem Tenniszentrum Horgen ein neues Mitglied aufgenommen

Dass neu mehr Geld in die dezentrale Nachwuchsförderung fliesst, ist auch der verstärkten Zusammenarbeit von Swiss Tennis und Securitas zu verdanken. Securitas hatte bisher die beiden Nationalteams unterstützt und weitet sein Engagement nun auch auf die Juniorenförderung aus. „Wir haben uns klar für einen verstärkte Förderung der dezentral trainierenden U14 Athletinnen und Athleten entschieden“, so Alessandro Greco, Leiter Spitzensport bei Swiss Tennis in Biel. „In den vergangenen Jahren haben wir das Leistungspaket im Nationalen Leistungszentrum in Biel stark ausgebaut. Aus diesem Grund sollen in Zukunft zusätzliche gewonnene finanzielle Mittel vermehrt in die dezentrale Nachwuchsförderung fliessen“.

Die drei wichtigsten Änderungen im adaptierten Konzept umfassen:

  • Eine leichte Lockerung der Zulassungskriterien und damit verbunden der Wegfall des finanziellen Basisbeitrags und der Klausel, dass es nur eine Partner Academy pro Regionalverband geben kann
  • Eine stärkere Konzentration der finanziellen Mittel auf ausgewählte Academies und damit verbunden die Teilmandatierung (Bezahlung eines Teils ihres Lohnes) ausgewählter dezentralen Nachwuchstrainer U14 in diesen Akademien. Diese amten als verlängerter Arm des Nachwuchschefs U14 Michael Lammer.
  • Die Bildung eines Fonds, damit budgetierte, aber während eines Geschäftsjahres nicht verwendete Beträge zurückgestellt und damit für die Folgejahre eingesetzt werden können

12. Partner Academy erhält neu das Label 

Neu in Swiss Tennis Partner Academy Familie aufgenommen wurde das Tenniszentrum Horgen. „Die beiden Headcoaches des Tenniszentrums Horgen, Fabian Rötschi und Philipp Müllner, haben in den vergangenen Jahren wirklich gute Arbeit geleistet und sich Jahr für Jahr verbessert, um die notwendigen Zulassungskriterien zu erfüllen. Es freut mich sehr, denn in Horgen werden in einer ausgezeichneten Infrastruktur und mit Hilfe von passionierten Leuten und Sponsoren die Weichen gelegt, damit inskünftig auch dezentral etwas systematischer gute NationalkaderspielerInnen ausgebildet werden können“, sagt Alessandro Greco. Insgesamt verfügen aktuell 12 Tennisakademien über das begehrte Label. Die Unterscheidung zwischen nationaler und regionaler PA fällt ab sofort weg.

Dezentrale Teilmandatierung von Headcoaches
Die Abteilung Spitzensport wird in einer ersten Phase drei  40%-Mandate für dezentrale Nachwuchstrainer U14 vergeben. Die Empfänger sind die jeweiligen Headcoaches der drei ehemaligen Nationalen Partner Academies Urs Walter (Lengg), Rodolphe Handschin (TIF) und Ralph Zepfel (NET). Nachwuchschef U14 Michael Lammer fasst das Ziel dieser Massnahme wie folgt zusammen: „Mit Urs, Rodolphe und Ralph pflegt Swiss Tennis seit Jahren einen sehr engen Kontakt und eine konstruktive Zusammenarbeit. Wir hoffen, diese noch zu optimieren und durch die Teilübernahme des Salärs der drei Trainer einen konkreten Mehrwert für die besten dezentralen Nachwuchshoffnungen und deren Eltern erbringen zu können.“

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