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28. Februar 2026, 18:36

SRG-Halbierungsinitiative

Am 8. März entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die sogenannte Halbierungsinitiative. Gemeinsam mit den Dachverbänden SwissTopSport und Swiss Olympic sowie zahlreichen Sportverbänden und Sportanlässen lehnt auch Swiss Tennis die Initiative «200 Franken sind genug» ab. Die SRG ist auch für Swiss Tennis eine wichtige Partnerin, die nicht zuletzt mit ihren Produktionen der Heimspiele der Nationalteams im Davis Cup und Billie Jean King Cup, der Übertragung der Auswärtsspiele und der generellen Tennis-Berichterstattung aus aller Welt für eine zentrale Sichtbarkeit unseres Sports im ganzen Land sorgt.  

Am 8. März 2026 stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «200 Franken sind genug», auch bekannt als SRG-Halbierungsinitiative, ab. Die Initiative fordert eine Senkung der Radio- und Fernsehgebühren von heute CHF 335 auf neu CHF 200 (pro Jahr und Haushalt). Der Bundesrat wie auch ein Grossteil der Sportverbände lehnt die SRG-Halbierungsinitiative ab.  

Die SRG überträgt durchschnittlich rund 9 000 Stunden Live-Sport pro Jahr – rund 30 verschiedene Sportarten finden regelmässig live im Fernsehen, in Livestreams und im Radio statt. Mit einem halbierten Budget wäre das nicht mehr möglich. Werbung und Sponsoring decken im Schnitt nur 10 bis 20 Prozent der Kosten. Eine Folge wäre, dass gewisse Sportarten nicht mehr produziert werden und andere ins Pay-TV abwandern. Sport lebt jedoch von Sichtbarkeit:  weniger Sichtbarkeit führt zu weniger Sponsoren, weniger Nachwuchs und schliesslich zu weniger Sport.  

Am 8. März 2026 geht es auch um die Zukunft des Schweizer Sports und nicht «nur» um eine abstrakte Gebührendiskussion. Wird die SRG halbiert, verliert der Sport seine Bühne, Sponsoren ihr Publikum, Sportarten ihre Sichtbarkeit. Wir verbinden grosse und emotionale Sportmomente mit den Übertragungen von Sportereignissen der SRG. Diese Momente sind Teil unseres kollektiven Gedächtnisses, sie prägen Generationen von Sportfans und bewegen uns im wahrsten Sinn des Wortes. Die SRG macht Leistungen sichtbar, schafft Identifikation, verbindet Regionen und Generationen und ermöglicht Erlebnisse, die weit über den Sport hinausstrahlen. 

Daher engagiert sich der Sport hier im Abstimmungskampf: Wer den Sport liebt, sagt Nein zur SRG-Halbierungsinitiative. 

 

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