Bereits heute Morgen wurde bekannt, dass es im Securitas Swiss Davis Cup Team zu einem personellen Wechsel kommt. Henry Bernet (ATP 500) verpasst die Begegnung verletzungsbedingt und wird durch Mika Brunold (ATP 453) ersetzt. Der 21-jährige Baselbieter ist erstmals Teil des Teams und sagt: «Für mich ist es eine grosse Ehre, mit dabei zu sein. Es macht mich stolz und ist eine Bestätigung für meine Leistungen. Ich freue mich sehr auf die Woche mit dieser coolen Truppe.»
Ein Sieg ist fast schon Pflicht – aufgepasst auf Echargui
An der sportlichen Ausgangslage ändert die Rochade im Team indes wenig bis nichts. In den World Group 1 Play-offs geht es darum, den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verlieren. Nur mit einem Sieg über Tunesien wahrt sich die Schweiz die Chance, nächstes Jahr wieder um einen Platz in den Finals kämpfen zu können. Beim Gegner aus Tunesien sticht vor allem ein Name heraus: Moez Echargui (ATP 142). Der 33-Jährige hat seine letzten fünf Einzel im Davis Cup allesamt gewonnen und ist in der Weltrangliste weiter vorne zu finden als alle anderen Spieler dieser Begegnung. «Ich schätze das tunesische Team mindestens so stark ein wie jenes aus Indien, gegen das wir im Herbst gespielt haben. Mit Echargui haben sie einen sehr soliden Spieler, der über viel Erfahrung verfügt und wenig Fehler macht. Um die Begegnung zu gewinnen, werden wir eine gute Leistung abrufen müssen», so der Schweizer Team-Captain Severin Lüthi.
Riedi bereit fürs Comeback nach zwei Jahren Pause
Erstmals seit zwei Jahren ist Leandro Riedi (ATP 171) wieder mit von der Partie. Der 24-jährige Zürcher, der das Team die letzten Male verletzungsbedingt nur von der Bank aus anfeuern konnte, führt dieses nun an. «Es war nicht besonders schön, mit den Krücken neben dem Platz zu stehen. Umso mehr freue ich mich nun, wieder Teil des Teams zu sein. Ich kann es kaum erwarten, am Wochenende zu spielen», sagt Riedi. Derweil geht es für Jérôme Kym (ATP 192) gegen Tunesien auch darum, sich für die Niederlage letzten Herbst gegen Indien zu rehabilitieren. «Wir wissen, dass eine weiter Niederlage eigentlich nicht drin liegt. Trotzdem will ich nicht zu viel Druck aufbauen. Wir müssen uns in erster Linie auf uns konzentrieren und unsere Sache gut machen», so der 22-jährige Fricktaler.
Paul bringt jede Menge Energie aus Australien mit
Den einzigen Punkt gegen Indien sicherten dem Securitas Swiss Davis Cup Team damals Dominic Stricker (23, ATP 380) und Jakub Paul (26, ATP 450) im Doppel. Stricker gab letzte Woche sein Comeback nach einer mehr als dreimonatigen Verletzungspause und sagt: «Ich fühle mich körperlich super und bin froh, wieder um Punkte spielen zu können. Auch das Niveau meines Spiels fühlt sich schon wieder sehr gut an». Gleich mit mehreren Highlights im Gepäck ist Paul nach Biel gereist. Er erreichte als Teil des Schweizer Teams den Final beim United Cup und bestritt die zweite Doppel-Runde der Australian Open in der Rod Laver Arena. «Die Erfahrungen in Australien haben mir sehr viel Energie gegeben. Diese Energie will ich auch hier einbringen. Sowieso gefällt es mir, als Teil eines Teams antreten zu können», so der Bündner.
Gespielt wird am Freitag (6. Februar 2026, ab 13:30 Uhr) und Samstag (7. Februar 2026, ab 13:00 Uhr) in der Swiss Tennis Arena in Biel. Tickets sind hier erhältlich. Die Partien werden auf den Kanälen der SRG (SRF, RTS, RSI) ausserdem live zu sehen sein.


