Zu später Stunde, nachdem der Spielbetrieb in Rom einmal mehr durch Regen verzögert wurde, gelang Rebeka Masarova (WTA 160) ein schöner Exploit. Die 26-jährige Baslerin überwand den Verlust des ersten Durchgangs und setzte sich 4:6, 6:4, 6:4 gegen die Weltnummer 23 Leylah Fernandez durch. Das einzige Break des Entscheidungssatzes gelang der Schweizer Qualifikantin zum 3:2, nach knapp zweieinhalb Stunden nutzte sie ihren ersten Matchball.
In der 3. Runde wartet auf Masarova eine noch schwierigere Aufgabe. Sie trifft erstmals auf die Weltranglisten-Fünfte Jessica Pegula aus den USA. Diese hatten am Donnerstag bereits Belinda Bencic und Viktorija Golubic erreicht.
Waltert verpasst Exploit knapp
Beinahe wäre der Einzug in die 3. Runde auch Simona Waltert (WTA 91) gelungen. Die Bündnerin unterlag der höher eingestuften Hailey Baptiste nach grossem Kampf 7:6, 4:6, 4:6.
Waltert wehrte im Tiebreak des ersten Satzes vier Satzbälle ab, ehe sie sich mit 11:9 durchsetzte. Auf den Verlust des zweiten Durchgangs reagierte sie gleich mit einer 4:1-Führung im Entscheidungssatz. Dann ging der 25-jährigen Bündnerin aber die Puste aus. Baptiste, die zuletzt in Miami die Viertel- und in Madrid sogar die Halbfinals erreicht hatte und als Nummer 25 der Welt so gut klassiert ist wie noch nie, gewann die letzten fünf Games und nach fast drei Stunden die Partie.
