SDA News

9. Mai 2026, 21:16

Belinda Bencic und Viktorija Golubic unterliegen Russinnen

Bencic und Golubic verlieren beim WTA-1000-Turnier von Rom ihre Drittrunden-Duelle mit Russinnen. Bencic scheitert an Anna Kalinskaja mit 4:6, 3:6, Golubic an Mirra Andrejewa mit 1:6, 6:4, 0:6.

Die Sandsaison will bei Belinda Bencic noch nicht richtig Fahrt aufnehmen. In Rom fehlte der Weltranglisten-Zwölften gegen die zwölf Ränge hinter ihr klassierte Kalinskaja die nötige Sicherheit und Konstanz. Zum Ende des etwas wilden ersten Satzes holte sie in den letzten zwei Games nur drei Punkte.

Im zweiten Satz sah es nur kurz nach einem Aufleben von Bencic aus. Mit der raschen 2:0-Führung im Rücken misslangen ihr zu viele einfache Bälle. Sie verlor sechs der nächsten sieben Games und den Match nach 90 Minuten Spieldauer.

Viktorija Golubic kann mit ihrem Turnier in Rom zufriedener sein als Bencic, die höhere Erwartungen hatte als den einen Sieg, den sie in der 2. Runde gegen Bianca Andreescu gefeiert hat. Die 33-jährige Zürcherin, die kurzfristig ins Haupttableau gerutscht war, kam in den letzten Tagen zu ihren ersten Siegen im Foro Italico, gegen die Italienerin Federica Urgesi und die Australierin Maya Joint.

Die Weltranglisten-Siebte Mirra Andrejewa war am Samstag eine Gegnerin von einem anderen Kaliber. Anfang Monat scheiterte die von Conchita Martinez trainierte 19-Jährige in Madrid erst im Final. Golubic hielt aber auch gegen die Top-10-Spielerin zumindest im zweiten Satz gut dagegen. Im Entscheidungssatz war Golubic chancenlos. Als letzte Schweizerin ist noch Rebeka Masarova im Rennen. Sie trifft in ihrem Drittrunden-Match am Sonntag auf die Weltranglisten-Fünfte Jessica Pegula aus den USA.

Wie Bencic und Golubic scheitert am Samstag auch die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka. Die Belarussin verlor gegen die Rumänin Sorana Cirstea (WTA 27) mit 6:2, 3:6, 5:7. Bereits in Madrid war die bis zum Start der Sandsaison in diesem Jahr nur einmal bezwungene Sabalenka gegen die Amerikanerin Haley Baptiste für ihre Verhältnisse früh und überraschend gescheitert.