Beim ITF-M25-Turnier von Sion hiess die grosse Figur Rémy Bertola (ATP 369). Der 25-jährige Tessiner stemmte am Ende gleich zwei Trophäen in die Höhe. Ohne einen einzigen Satz abzugeben, qualifizierte er sich für den Einzel-Final, in welchem er gegen den Briten Anton Matusevich (ATP 706) ebenfalls makellos blieb. Und zusammen mit dem Bündner Jakub Paul war Bertola auch im Doppel nicht zu bremsen. Zuerst bezwang das Duo in einem rein schweizerischen Halbfinal die beiden 18-Jährigen Adrien Berrut und Matteo Lavizzari. Im Endspiel stand dann mit Henry Von der Schulenburg wiederum ein Schweizer auf der anderen Seite des Netzes. Zusammen mit dem Amerikaner Ronan Jachuck musste sich der Zürcher, der sich auch im Einzel für den Halbfinal qualifiziert hatte, geschlagen geben.
Conny Perrin siegt in Collonge-Bellerive
In Collonge-Bellerive – am Ufer des Genfersees – massen sich die Schweizerinnen bei einem ITF-W60-Turnier mit der internationalen Konkurrenz. Am erfolgreichsten tat dies die Neuenburgerin Conny Perrin. Die 32-Jährige triumphierte im Doppel an der Seite der Tschechin Anna Siskova. Zusammen siegten die Beiden im Final über Estelle Cascino (FRA) und Diana Marcinkevica (LAT). Und auch im Einzel vermochte Conny Perrin (WTA 447) zu überzeugen. Sie spielte sich erfolgreich bis in den Halbfinal vor und unterlag dort in zwei sehr knappen Sätzen der Italienerin Lucrezia Stefanini (WTA 102).
Totale Schweizer Dominanz in Kreuzlingen
Für die Juniorinnen und Junioren gab es beim ITF-J30-Turnier in Kreuzlingen insgesamt vier Titel zu gewinnen – allesamt blieben sie in der Schweiz. Im Einzel der Junioren liess Flynn Thomas nichts anbrennen. Der 15-jährige Zürcher gestand seinen Gegnern im gesamten Turnierverlauf nur gerade zehn Games zu und besiegte im Final den Deutschen Sebastian Gampert. Im Doppel jubelten am Ende der 16-jährige Glarner Roman Glarner und der ebenso junge Schwyzer Philip Weber. Auch sie bezwangen im Final Sebastian Gampert, der mit seinem Landsmann Niklas Klein antrat. Derweil standen die Schweizer Juniorinnen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Sarina Schnyder sicherte sich den Titel im Einzel ohne Satzverlust. Die 15-Jährige aus dem Kanton St. Gallen bezwang im Final die Deutsche Isabella Angelina Abendroth. Zusammen mit der gleichaltrigen Bündnerin Anina Durrer schlug Schnyder zudem auch im Doppel zu. Die Schweizerinnen setzten sich im Final gegen ihre Landsfrauen Zoe Kägi und Isabella Kellenberger durch.
Apropos erfolgreiche Junioren: Bei den US Open bestreitet Patrick Schön, der sich diesen Sommer zum U18-Europameister kürte, heute Abend seine Zweitrundenpartie gegen den Brasilianer Joao Fonseca. In der ersten Runde besiegte der Zürcher den Amerikaner Cooper Woestendick.










