Rechtzeitig vor den US Open setzte Marc-Andrea Hüsler (ATP 165) vergangene Woche ein Ausrufezeichen. Der 28-jährige Zürcher gewann den ATP Challenger im polnischen Grodzisk Mazowiecki und feierte damit seinen ersten Turniersieg seit rund zwei Jahren. Im Final bezwang Hüsler den Tschechen Vit Kopriva (ATP 118) klar in zwei Sätzen. Er bestätigte damit seine ansteigende Formkurve, nachdem er davor bereits beim Challenger von Zug im Halbfinal gestanden hatte. Diese Woche bestreitet der Schweizer in New York die Qualifikation zum letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres.
Und auch Céline Naef (WTA 183) nimmt das Turnier im Big Apple mit einem Erfolgserlebnis im Rücken in Angriff. Beim ITF-W100-Turnier von Cary (USA) gewann die 19-jährige Schwyzerin letzte Woche den Titel in der Doppel-Konkurrenz. Zusammen mit der Slowenin Tamara Zidansek obsiegte sie in einem engen Final gegen Oksana Kalashnikova (GEO) und Iryna Shymanovich.
Heimsiege in Muttenz und Agno
Ausgerechnet bei seinem Heimturnier in Muttenz feierte Mika Brunold (ATP 534) letzte Woche den bisher grössten Erfolg seiner noch jungen Karriere. Nach davor zwei Einzel-Titeln bei kleineren Profiturnieren gewann der 19-jährige Baselbieter erstmals ein Turnier der Kategorie ITF M25. Brunold gewann all seine fünf Partien ohne Satzverlust und besiegte im Final auch den Russen Marat Sharipov (ATP 326) in zwei Sätzen. Dank Jakub Paul wanderte in Muttenz auch die Doppel-Trophäe in Schweizer Hände. Der 25-jährige Bündner setzte sich im Final zusammen mit dem Tschechen Matej Vocel gegen seine Landsleute Johan Nikles und Damien Wenger durch.
Einen Tessiner Heimsieg gab es vergangene Woche beim Tennis Europe U16-Turnier von Agno zu bejubeln. Der 14-jährige Alexander Groet aus Montagnola qualifizierte sich erfolgreich für den Final, wo er in drei Sätzen auch den Bosnier Petar Biletic bezwingen konnte. Bei den Girls schafften es indes die 14-jährige Aargauerin Sofia Gajdosikova und die 15-jährige Schwyzerin Rubina Ospel zusammen bis in den Doppel-Final. Der Turniersieg blieb den beiden jungen Schweizerinnen allerdings verwehrt.









