Lange verlief die Saison von Viktorija Golubic (WTA 83) nicht wie gewünscht, doch in den letzten Wochen hat die 31-jährige Zürcherin so richtig Fahrt aufgenommen. Im September gewann sie das ITF-W100-Turnier von Tokyo (JPN), danach das WTA-125-Turnier von Rouen (FRA) und vergangene Woche nun das ITF-W100-Turnier von Shrewsbury (GBR). Dabei liess Golubic nicht zuletzt im Final die Muskeln spielen: 6:0 und 6:0 lautete das mehr als klare Verdikt gegen die Britin Amarni Banks (WTA 309). Kurz vor den anstehenden Billie Jean King Cup Finals, wo sie gemeinsam mit dem Schweizer Team den Titel aus dem Vorjahr verteidigen wird, stimmt die Form bei Viktorija Golubic. Auch Teamkollegin Jil Teichmann durfte letzte Woche ein Erfolgserlebnis verbuchen. Die 26-Jährige triumphierte beim WTA-250-Turnier von Cluj (ROU) im Doppel. Zusammen mit der Britin Jodi Burrage siegte die Schweizerin im Final gegen Leolia Jeanjean (FRA) und Valeriya Strakhova (UKR) mit 6:1 und 6:4.
Turniersiege für Margaroli, Wenger, Wieland und Dayer
Währenddessen jubelte Doppelspezialist Luca Margaroli beim ATP Challenger im argentinischen Santa Fe. Der 31-jährige Tessiner und sein Partner, der Argentinier Santiago Fa Rodriguez Taverna, gewannen das Endspiel gegen Franco Agamenone (ITA) und Mariano Kestelboim (ARG) in zwei Sätzen. Auch der 23-jährige Damien Wenger durfte vergangenes Wochenende eine Trophäe in die Höhe stemmen. Der Seeländer siegte beim ITF-M25-Turnier zusammen mit seinem Doppelpartner Corentin Denolly (FRA). Im Final besiegte das Duo den Neuseeländer Finn Reynolds und den Israeli Roy Stepanov. In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku jubelte Luc Wieland gleich zweifach. Der 17-jährige Zürcher triumphierte beim dortigen ITF-Juniorenturnier sowohl im Einzel, wo er im Final den Russen Matvei Kobiakov schlug, als auch im Doppel zusammen mit dem Franzosen Lenny Petit. Für Wieland sind es die Turniersiege Nummer drei und vier in diesem Jahr.
Im liechtensteinischen Schaan fand letzte Woche erstmals ein Turnier der Tennis Europe Juniors Tour statt. Erfreulich aus Schweizer Sicht: Bei den Girls 14&U siegte die Genferin Agathe Dayer im Doppel zusammen mit ihrer ukrainischen Partnerin. Bei den Boys 14&U mussten sich die beiden Schweizer Colin Landry und Sandro Weber erst im Final geschlagen geben.








