Valentina Ryser (WTA 293) feierte beim zweiten Turnier des Jahres ihren ersten Titelgewinn. Die 23-jährige Thunerin obsiegte beim ITF-W35-Turnier im schottischen Glasgow. Im Final setzte sich die amtierende Schweizermeisterin in zwei engen Sätzen gegen die Tschechin Nikola Bartunkova (WTA 537) durch. Sie realisierte damit ihren insgesamt sechsten Einzel-Turniersieg als Profi.
Zwei weitere Schweizerinnen verpassten vergangene Woche einen Titel nur knapp. Leonie Küng (WTA 206) erreichte das Endspiel des ITF-W75-Turniers von Brisbane (AUS) und traf dort auf die Australierin Priscilla Hon (WTA 168). Die 24-jährige Schaffhauserin verlor die Partie in drei Sätzen, konnte sich in der Weltrangliste aber dennoch um mehr als 30 Positionen verbessern. Und auch Doppel-Spezialistin Conny Perrin blickt auf eine erfolgreiche Woche zurück. Zusammen mit der Niederländerin Lian Tran erspielte sich die 34-jährige Neuenburgerin einen Platz im Final des ITF-W75-Turniers von Andrezieux-Boutheon (FRA). Gegen Ayla Aksu (TUR) und Yuliya Hatouka musste sich das Duo erst im Match-Tie-Break geschlagen geben.
Jakub Paul überzeugt in Deutschland doppelt
Beim ATP Challenger von Koblenz (GER) war Jakub Paul (ATP 360) eigentlich bereits ausgeschieden, als er doch noch zum Höhenflug ansetzte. Der 25-jährige Bündner verlor in der letzten Qualifikationsrunde, rutschte aber als Lucky Loser ins Hauptfeld nach und stiess anschliessend bis in die Halbfinals vor. Dort verlor er in zwei knappen Sätzen gegen den Franzosen Ugo Blanchet (ATP 159). Noch erfolgreicher verlief das Turnier für Jakub Paul im Doppel. Zusammen mit dem Niederländer David Pel qualifizierte er sich für das Endspiel, zu welchem das Duo aber gar nicht erst antreten musste, weil die Gegner Forfait erklärten. Nach sage und schreibe elf Doppel-Titel im Jahr 2024, feierte Paul somit seinen ersten Turniersieg im neuen Jahr.
Zwei Halbfinals bestritt letzte Woche der Genfer Johan Nikles (ATP 636) beim ITF-M15-Turnier von Zahra (KUW). Einen Finaleinzug verpasste der 27-Jährige jedoch im Einzel wie auch im Doppel.
Zwei Silbermedaillen für Schweizer Juniorinnen
Bei den Tennis Europe Winter Cups, die letzte Woche in verschiedenen europäischen Städten ausgetragen wurden, haben zwei Schweizer Delegationen den Final erreicht. Bei den U14-Girls, die im schwedischen Svedala spielten, überzeugte das Team, bestehend aus Kim Kriesi, Leonie Epper und Liv Bretscher mit Siegen über Schweden und Rumänien. Nur im Final gegen Grossbritannien mussten sich die Schweizerinnen knapp geschlagen geben. Die U16-Girls standen derweil in Pszcyna (POL) im Einsatz. Noelia Manta, Ana Frommenwiler und Elsa Bonelli setzten sich erfolgreich gegen Italien und Slowenien durch. Im Final unterlagen sie dann aber den Gastgeberinnen aus Polen.
Beim ITF-J30-Turnier von Bad Waltersdorf (AUT) wusste indes Nicole Villa zu überzeugen. Die 15-jährige Tessinerin erreichte den Final im Einzel und traf dort auf die Italienerin Anna Nerelli. Der Turniersieg blieb der jungen Schweizerin allerdings verwehrt, verlor sie doch die Partie in zwei Sätzen. Beim gleichen Turnier erreichte der 16-jährige Schwyzer Alex Bergomi die Halbfinals der Doppel-Konkurrenz.











