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10. September 2024, 17:12

Davis Cup: Captain Lüthi hat die Qual der Wahl

Am Freitag und Samstag trifft das Securitas Swiss Davis Cup Team zuhause in Biel auf Peru. Mit Spannung darf erwartet werden, welche Spieler Captain Severin Lüthi für die Matches aufstellen wird.

Das Schweizer Team präsentiert sich für die Begegnung gegen Peru so ausgeglichen wie noch selten zuvor. Am weitesten vorne in der Weltrangliste sind aktuell Jérôme Kym (ATP 151) und Marc-Andrea Hüsler (ATP 171) zu finden. Beide konnten sie in den letzten Monaten ein oder – im Fall von Kym – zwei ATP-Challenger-Turniere gewinnen. Weiter sind die Qualitäten eines Dominic Strickers (ATP 336) bekannt, auch wenn der Berner nach seiner langen Verletzungspause im Ranking weit nach hinten gerutscht ist. Und mit Rémy Bertola (ATP 286) ergänzt ein vierter Spieler das Securitas Swiss Davis Cup Team, der sich ebenfalls für einen Einsatz empfehlen möchte. Severin Lüthi hat also gewissermassen die Qual der Wahl. «Neben der Weltrangliste interessiert mich vor allem auch die aktuelle Form meiner Spieler. Natürlich hilft es, wenn einer zuletzt viele Matches gewonnen hat. Aber auch das bisher beste Ranking eines Spielers sagt etwas über dessen Qualitäten aus», gewährt der Captain Einblick in seine Überlegungen.

Hüsler: «Jeder von uns hat die Fähigkeiten, die Matches zu gewinnen»

Wer möchte, könnte den letzten Satz als Argument pro Marc-Andrea Hüsler und Dominic Stricker deuten. Als einzige Mitglieder des aktuellen Schweizer Teams hatten sie den Sprung unter die Top-100 der Weltrangliste bereits geschafft. «Ich glaube, wir spielen alle mehr oder weniger auf demselben Niveau», sagt Stricker. Und Hüsler fügt an: «Jeder von uns hat die Fähigkeiten, die Matches zu gewinnen. Das ist eine schöne Ausgangslage.» Betrachtet man seine Entwicklung und Form in den letzten Monaten, dürfte Jérôme Kym derzeit die besten Karten haben für einen Einsatz im Einzel. Der 21-jährige Fricktaler ist zwar der Jüngste im Team, wusste zuletzt aber konstant zu überzeugen. Erstmals führt er das Team auf dem Papier an. «Ich würde nicht sagen, dass ich der Team-Leader bin», relativiert Kym. «Ich sehe mich als Teil einer Gruppe, die zusammenhalten und gemeinsam den Erfolg anstreben soll und wird.» Zu dieser Gruppe gehört zum zweiten Mal Rémy Bertola. Der Tessiner hat seine Premiere im Februar in den Niederlanden gefeiert, kam dort aber nicht zum Einsatz.

Erfahrung und aufstrebende Talente im Team Peru

Der derzeit beste Spieler Perus heisst Juan Pablo Varillas (ATP 179). Der 28-Jährige aus Lima stiess im vergangenen Jahr bis auf Platz 60 der Weltrangliste vor, wusste zuletzt aber nur selten mit guten Resultaten zu überzeugen. Aufzupassen gilt es bei den Peruanern auf die beiden 20-jährigen Talente Ignacio Buse (ATP 212) und Gonzalo Bueno (ATP 273), die 2024 beide den Sprung unter die besten 300 Tennisspieler der Welt geschafft haben. Die Peruaner seien auf gar keinen Fall zu unterschätzen, sagt Severin Lüthi. Dennoch konzentriere er sich hauptsächlich auf sein eigenes Team, so der Schweizer Captain.

Für die Davis-Cup-Begegnung zwischen der Schweiz und Peru vom 13. und 14. September 2024 in der Swiss Tennis Arena in Biel sind noch Tickets über ticketcorner.ch verfügbar.

 

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