Beim ITF-W35-Turnier von Baza (ESP) war letzte Woche gegen Susan Bandecchi (WTA 281) kein Kraut gewachsen. Die 26-jährige Tessinerin reihte im Süden Spaniens Sieg an Sieg und traf letztlich im Final auf die einheimische Ariana Geerlings (WTA 470). Bandecchi gewann die Partie glatt in zwei Sätzen. Davor hatte sie im gesamten Turnierverlauf bereits nur einen einzigen Satz verloren. Für die Schweizerin war es der ersten Turniersieg im Einzel seit fast drei Jahren.
Über einen schönen Erfolg durfte sich letzte Woche auch Arthur Laborde freuen. Der 20-jährige Neuenburger gewann zusammen mit dem Österreicher Maximilian Neuchrist die Doppel-Konkurrenz des ITF-M25-Turniers von Kigali (RWA). Das siegreiche Duo bewies dabei nicht zuletzt starke Nerven in den entscheidenden Momenten. Den Final gegen die Brüder Benjamin und Courtney John Lock (ZIM) gewannen Laborde und sein Partner im Match-Tie-Break – wie davor bereits den Viertel- und den Halbfinal.
Halbfinals für Kym und Naef
Wenig fehlte und auch Jérôme Kym (ATP 155) hätte einen weiteren Final bestreiten können. Nach davor drei souveränen Zweisatzsiegen traf der 21-jährige Fricktaler im Halbfinal des ATP Challengers von Villena (ESP) auf den Spanier Nicolas Moreno de Alboran (ATP 144). Kym sicherte sich den ersten Durchgang, musste sich am Ende aber dennoch geschlagen geben. Auch im Doppel, zusammen mit dem Deutschen Rudolf Molleker, erreichte der Schweizer die Halbfinals.
Für Céline Naef (WTA 251) ging es beim ITF-W35-Turnier von Reims (FRA) darum, nach einer bisher schwierigen Saison zum Siegen zurückzufinden. Dies gelang der 19-jährigen Schwyzerin über weite Strecken. Nach drei gewonnenen Matches musste sie sich im Halbfinal jedoch knapp geschlagen geben. Gegen die Französin Margaux Rouvroy (WTA 231) hatte Naef im dritten Satz gar noch mit Break geführt.






