Vor zwei Jahren gewann das Securitas Team Schweiz in Glasgow (GBR) den Billie Jean King Cup, seither darf sich auch Simona Waltert (WTA 173) Weltmeisterin nennen. Letzte Woche jubelte die 23-jährige Bündnerin in der gleichen Stadt erneut. Sie gewann das ITF-W75-Turnier von Glasgow und feierte damit den bedeutendsten Turniersieg ihrer bisherigen Einzel-Karriere. Im Final bezwang Waltert die Georgierin Mariam Bolkvadze (WTA 201) klar in zwei Sätzen. Pünktlich vor den Billie Jean King Cup Play-Offs (am 15. und 16. November 2024 in Biel gegen Serbien) scheint die Form also zu stimmen.
Ähnliches lässt sich über Teamkollegin Céline Naef (WTA 222) sagen. Die 19-jährige Schwyzerin bestritt letzte Woche das ITF-W75-Turnier von Poitiers (FRA) und stemmte an dessen Ende ebenfalls eine Trophäe in die Höhe. Naef triumphierte im Doppel zusammen mit der Deutschen Anna-Lena Friedsam. Im Endspiel kam es dabei zum Duell mit Landsfrau Conny Perrin. Die 33-jährige Neuenburgerin musste sich zusammen mit Partnerin Martyna Kubka (POL) geschlagen geben. Céline Naef wusste derweil auch im Einzel mit ihrem Vorstoss in die Halbfinals zu überzeugen.
Weiterer Turniersieg für Leonie Küng
Für den dritten Schweizer Turniersieg der vergangenen Woche war Leonie Küng (WTA 248) zuständig. Nur wenige Tage nach ihrem 24. Geburtstag gewann die Schaffhauserin das ITF-W35-Turnier von Loule (POR). Ihrer Finalgegnerin, der Spanierin Irene Burillo Escorihuela (WTA 235), überliess Küng nur gerade drei Games. Für die Schweizerin war es der insgesamt bereits sechste Turniersieg des Jahres.
Nicht ganz so erfolgreich wie ihre Landsfrauen waren die Schweizer Männer unterwegs. Dennoch erlebten auch sie teilweise eine erfreuliche Woche. So stand etwa der 25-jährige Bündner Jakub Paul im Doppel-Final des ATP Challengers von Brest (FRA). Zusammen mit dem Tschechen Matej Vocel unterlag er nur knapp dem Kolumbianer Nicolas Barrientos und dem Tunesier Skander Mansouri. Einen Final bestritt auch der 14-jährige Alexander Groet beim Tennis Europe U16-Turnier im spanischen Sanxenxo. Der Tessiner musste sich dabei dem einheimischen Marc Navarro Gamundi geschlagen geben. Bis in einen Halbfinal schafften es letzte Woche Flynn Thomas (ITF J200 / Budapest (HUN) / Einzel) und Adrian Bodmer (ITF M25 / Heraklion (GRE) / Doppel).







