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1. Februar 2025, 09:50

Davis Cup: Stricker eröffnet gegen Martinez

Morgen Samstag startet die Davis-Cup-Begegnung zwischen der Schweiz und Spanien mit den ersten beiden Einzeln. Für das Securitas Swiss Davis Cup Team werden Dominic Stricker und Jérôme Kym auflaufen.

Nach der Ausgangslage vor der Begegnung zwischen der Schweiz und Spanien gefragt, sagt Severin Lüthi, der Captain des Securitas Swiss Davis Cup Teams: «Die Spanier werden uns nichts schenken und bis zum Schluss kämpfen. Sie sind stolz, für ihr Land spielen zu können. Von daher wissen wir, dass es sicher keine einfache Aufgabe werden wird, gegen sie zu bestehen. Wir fühlen uns aber bereit und freuen uns, dass es losgeht.»

Den Auftakt wird morgen Samstag Dominic Stricker (ATP 287) machen. Der 22-jährige Berner trifft auf Pedro Martinez (ATP 44) und freut sich sehr auf das Duell mit der spanischen Nummer 1: «Einerseits, weil ich mich super fühle und die ganze Woche über gut trainiert habe, andererseits,  weil ich Pedro sehr gut kenne. Wir haben in der Bundesliga zusammen in einem Team gespielt und begegnen uns auch auf der Tour immer mal wieder. Das wird ein spannendes Match, in dem wir beide alles geben werden, um den ersten Punkt für unser Team zu holen. Ich hoffe, dass viele Fans in der Arena sein werden, die uns unterstützen an diesem Wochenende.» Auf dem Papier geht Stricker als Aussenseiter in die erste Partie dieser Begegnung. Captain Severin Lüthi traut seinem Spieler dennoch sehr viel zu: «Dominic ist mit seiner Spielweise einer, der Martínez weh tun kann. Er kennt die Bedingungen in der Swiss Tennis Arena in und auswendig und ist hier in Biel gross geworden. Von daher hoffen wir, dass ihm die Davis-Cup-Stimmung noch beflügeln und die letzten zwei bis drei Prozent aus ihm herausholen kann.»

Kym für Captain Lüthi die logische Wahl

Im Anschluss an die Auftaktpartie trifft Jérôme Kym (ATP 136) in seinem Einzel auf Roberto Carballes Baena (ATP 51). Auch hier ist die Favoritenrolle dem Spanier zuzuschreiben. Der Schweizer Kym geht aber nicht ohne Plan in die Partie: «Er wird versuchen, von hinter der Grundlinie den Rhythmus zu finden und so viele Bälle wie möglich zurückzuspielen. Meine Aufgabe wird es sein, seinen Rhythmus mit meinem offensiven Spiel zu brechen. Ich denke, ich kann komplett ohne Druck aufspielen. Er muss gewinnen, ich darf gewinnen.» Der 21-jährige Fricktaler hat sich das Vertrauen seines Captains in den vergangenen Monaten verdient. «Jérôme hat sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt und im Davis Cup stets gute Leistungen gezeigt. Er ist einer, der die Energie in der Arena aufsaugen und über sich hinauswachsen kann. Gegen Peru hat er ausserdem bewiesen, dass ihm die Bedingungen in Biel gut liegen. Deshalb war für mich logisch, dass er spielen wird», so Lüthi.

Erfolgsduo bereit fürs wichtige Doppel

Für das Doppel, das am Sonntag den zweiten Spieltag lancieren wird, setzt man im Securitas Swiss Davis Cup Team auf Dominic Stricker und Marc-Andrea Hüsler. Die beiden Linkshänder haben vier ihrer bisher fünf gemeinsamen Matches in diesem Wettbewerb für sich entschieden. «Wir haben ein sehr ähnliches Spiel und kennen einander sehr gut. Es ist zwar für uns beide eine Weile her, dass wir Doppel gespielt haben. Die Woche hier in Biel haben wir aber genutzt, um uns auch darauf vorzubereiten. Im Davis Cup sind wir beide jeweils noch ein paar Prozent mehr motiviert als ohnehin schon», so Hüsler. David Ferrer, der Captain der Spanier, hat seinerseits Pedro Martinez und Jaume Munar fürs Doppel nominiert.


Samstag, 1. Februar 2025 ab 13.00 Uhr
Dominic Stricker vs. Pedro Martínez
Jérôme Kym vs. Roberto Carballés Baena

Sonntag, 2. Februar 2025 ab 12.30 Uhr*
Stricker/Hüsler vs. Martinez/Munar
Jérôme Kym vs. Pedro Martinez
Dominic Stricker vs. Roberto Carballés Baena

​*Für die Partien am Samstag können die Captains die Aufstellung noch ändern (fürs Doppel bis 1 Stunde vor Spielbeginn, für die weiteren Partien jeweils bis 10 Minuten nach Beendigung des vorherigen Matches)

Entscheidet das Doppel die Begegnung, dann muss nur noch das dritte Einzel gespielt werden, ausser die Spieler und der Referee einigen sich, das letzte Einzel auch noch zu spielen. Entscheidet das dritte Einzel die Begegnung, dann wird das letzte Einzel nur gespielt, wenn die Spieler und der Referee sich dafür aussprechen. Jeder nicht mehr für das Ergebnis zählende Match wird mit einem Match Tie-Break auf 10 Punkte gespielt.

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