Von den Schweizer Profis wussten letzte Woche in erster Linie Johan Nikles und Damien Wenger zu überzeugen. Der Genfer und der Seeländer triumphierten gemeinsam beim ITF-M15-Turnier von Montauban (FRA). Im Final der Doppel-Konkurrenz bezwangen sie die beiden topgesetzten Franzosen Dan Added und Arthur Reymond in zwei hartumkämpften Sätzen. Johan Nikles (ATP 907) spielte derweil auch im Einzel stark auf und musste sich erst im Halbfinal dem deutlich besser klassierten Franzosen Maxime Chazal (ATP 507) geschlagen geben.
Achtungserfolge für Luca Stäheli und Susan Bandecchi
Gar bis ins Endspiel führte vergangene Woche der Weg von Luca Stäheli (ATP 1982). Der 24-jährige Schwyzer bestritt das ITF-M15-Turnier von Koszalin (POL) und reihte inklusive Qualifikation nicht weniger als sieben Siege aneinander. Im Final musste sich der Schweizer nach gewonnenem Startsatz dem Schweden John Hallquist Lithen beugen. Für Stäheli, der in den letzten Jahren hauptsächlich am College Tennis spielte, wäre es der erste Einzel-Titel bei den Profis gewesen.
Einen Achtungserfolg landete letzte Woche auch Susan Bandecchi (WTA 281). Die 25-jährige Tessinerin qualifizierte sich für das WTA-125-Turnier von Gaiba (ITA) und stiess anschliessend bis in die Halbfinals vor. Dabei bezwang sie mit Erika Andreeva auch eine Spielerin aus den Top-100 der Weltrangliste. In ihrem Halbfinal unterlag Bandecchi in drei Sätzen der Amerikanerin Alycia Parks (WTA 121), die das Turnier später für sich entscheiden konnte. Beim selben Turnier war die Schweiz auch in der Doppel-Konkurrenz in den Halbfinals vertreten. Die Neuenburgerin Conny Perrin verpasste zusammen mit der Italienerin Angelica Moratelli den Finaleinzug nur knapp. Dasselbe lässt sich über Junior Adam Knis sagen. Der 16-jährige Lausanner schaffte den Sprung unter die letzten Vier beim ITF-J60-Turnier von Carthage (TUN), unterlag da jedoch dem Italiener Giovanni Conigliaro.
Schweizer Dominanz in Montreux
Beim Tennis-Europe-Turnier von Montreux hatten die Schweizer U14-Juniorinnen und Junioren letzte Woche die Chance, sich auf heimischem Boden mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Sie taten dies mit Bravour und räumten gleich drei von vier möglichen Titeln ab. Im Einzel der Girls siegte die Genferin Agathe Dayer, die zusammen mit der Innerschweizerin Kim Kriesi auch gleich die Doppel-Konkurrenz für sich entschied. Einzig im Einzel der Boys jubelte am Ende kein Schweizer, auch wenn der Genfer Maxime Guerber als Finalist dem Turniersieg sehr nahe kam. Den Titel im Doppel schnappten sich der Zürcher Noël Kim Bachmann und der Berner Oberländer Delano Streich.




